den Bericht von Udo hab ich vorhin gelesen (mir qualmt jetzt noch der Kopf)
Da ich ja aber einen 2er Shadow habe, habe ich auch 2 von den Ventilen .
Eines ist ja gegen das Nachdieseln und das andere für das Anheben oder senken des Schwimmerkammerniveaus.
das könnte der Übeltäter sein !!
aber welches von den Beiden ist es und muß es im kalten Zustand offen sein und im warmen zu, oder anderst rum?
und wie wird es angesteuert ? wo sitzt der Temparaturfühler ?
Also, ich rede von meinem System, Weakener beim 73er Motor.
Es gibt zwei Ventile, das anti-run-on-solenoid, das gegen das Nachdieseln wirken soll. Und das weakener-cut-off-solenoid, das bei Außentemperaturen unter ca. 16°C dann aktiv wird, wenn es Strom bekommt.
Das weakener cut off ist im default (=stromlos) geschlossen, es gibt ein Temperatur-relais und eine Zeitschaltung. Wie gesagt, bei niedrigen Temperaturen bekommt es Strom für soweit ich weiss 30 Sekunden, macht dann auf und schaltet damit den Weakener ab, indem statt Unterdruck Atmosphärendruck ins System kommt. Dadurch magert der Weakener das System nicht ab und der Kaltlauf soll besser sein, weil fetter bzw. nicht abgemagert.
Das anti run on hingegen ist im default offen und geht zu, wenn es Strom bekommt.
Der Gag: Beide sehen in meinem System von außen vollkommen gleich aus. Daher werden sie oft und gerne verwechselt, was in beiden Systemen zu Fehlfunktionen führt. Das cut off Ventil ist bei mir verbaut, das anti run on nicht. Mein cut off war aber eigentlich ein anti run on, weshalb viele Jahre der Weakener nicht funktionieren konnte. Wenn man es ausbaut und rein pustet findet man ja raus, was es ist. Dann Strom drauf und schauen, ob es auf bzw. zu geht und funktioniert.
Jetzt habe ich das richtige verbaut, aber es bekommt keinen Strom und ist daher immer zu. Den Kaltstart, den das öffnen ja erleichtern soll, beeinträchtigt das überhaupt nicht.
Und davon ab: Wie CFE mal sagte, das gesamte System ist ein Fall von "over-engineering". Ich glaube, ich werfe den ganzen Kram einfach raus und leite atmosphärischen Druck, sprich Luft, auf die Schwimmerkammern.